Come dicevamo nel post precedente, i fenomeni in natura hanno un andamento gaussiano: la nostra performance fisica non può fare eccezione. Quando ci impegniamo in un’attività di una certa intensità, ci rendiamo conto che non ci è possibile riuscire a dare il massimo di colpo. Vi offro, qui di seguito, tre declinazioni – in ottiche diverse – dello stesso fenomeno:
- se si tratta di un esercizio o uno sforzo fisico, la nostra resa aumenta col passare del tempo, per poi esaurirsi con la fatica;
- se è un’abilità manuale, sarà più evidente dopo un certo periodo di pratica;
- se facciamo uno scatto, raggiungeremo la nostra massima velocità solo dopo alcuni secondi di accelerazione
- … e così via.
Per rendere al massimo in un’attività, troverete che la strategia più efficace sarà prepararvi gradualmente allo sforzo.
As we said in previous post, all natural phenomena have a Gaussian trend: our physical performance can’t be an exception.
When we engage in an activity of a certain intensity, we must relise that we can’t suddenly reach our maximum potential.I offer, below, three variations, from different standpoints, of the same phenomenon:
- if it is exercise or physical activity, our power increases over time, and is stopped by fatigue;
- if it is a manual skill, our ability will increase after a certain period of practice;
- if we take a step, we will reach our maximum speed after a few seconds of acceleration…
- and so on.
To make the most of an activity, we will find that the most effective strategy is to gradually prepare ourselves for the effort.
Wie wir im vorhergehenden Post festgestellt haben, nehmen Naturerscheinungen einen gaußschen Verlauf: Unsere körperliche Performance kann da keine Ausnahme machen.
Wenn wir mit einer Aktivität von gewisser Intensität beginnen, wird uns klar, dass es nicht zu schaffen ist, auf einen Schlag alles zu geben. Im Folgenden gebe ich euch drei Beispiele des selben Phänomens unter unterschiedlichen Gesichtspunkten:
- wenn es sich um eine Übung oder eine körperliche Anstrengung handelt, steigt unsere Leistung im Laufe der Zeit an, um dann mit der Erschöpfung zu verebben;
- wenn es sich um eine haptische Fähigkeit handelt, wird sie sich nach einer gewissen Zeit der Übung verbessert haben;
- wenn es sich um eine haptische Fähigkeit handelt, wird sie sich nach einer wenn wir einen Sprint machen, erreichen wir unsere Höchstgeschwindigkeit erst nach einigen Sekunden der Beschleunigung
- … und so weiter
Ihr werdet herausfinden, dass die wirksamste Strategie, um in einer Tätigkeit alles zu geben, es sein wird, euch schrittweise auf die Anstrengung vorzubereiten.Il sistema muscolare ed articolare, l’apparato circolatorio, i meccanismi di produzione di energia funzionano molto meglio se sollecitati gradualmente prima di affrontare il massimo impegno. Avrete un’escursione articolare maggiore (più ampiezza di movimenti, insomma) se riscalderete ed allungherete i muscoli con gradualità; correrete certamente più forte se prima avrete corso lentamente per diversi minuti; se si tratta di portare o sollevare dei pesi controllate che la colonna vertebrale, i muscoli della schiena, le articolazioni, i tendini, le gambe e le braccia siano preparati: meglio fare qualche movimento preventivo, e massaggiare le parti che dovranno lavorare più intensamente. Simmetricamente, vi accorgerete di accumulare meno fatica se non interrompete uno sforzo intenso di colpo: ad esempio, dopo aver salito le scale di corsa non buttatevi in poltrona appena arrivati al tredicesimo piano: anche se può sembrare più faticoso, vedrete che sarà molto più piacevole – e fisiologico – rimanere in piedi, muovere un po’ le gambe per non farle intorpidire, continuare a respirare voluttuosamente ed andare un po’ in giro per la stanza, anche camminando pian piano. Sedetevi solo quando il respiro si sarà calmato ed i muscoli non saranno più intorpiditi: vi accorgerete che nei minuti successivi (o il giorno dopo) vi sentirete meglio, e meno stanchi. Anche una performance mentalepuò risultare migliore se ben preparata, nonostante la mente, il piacere ed il desiderio abbiano dinamiche molto, molto più veloci – e molta più forza – di cuore e muscoli! Naturalmente le argomentazioni appena accennate oggi invitano ad una serie di approfondimenti, di cui mi occuperò con piacere nei giorni a venire :)
Image courtesy cronyinfotech.com
The muscular system and joints, the circulatory system, the mechanisms of energy production work much better if prepared gradually before tackling the ultimate commitment. You will have a greater range of motion (more amplitude of movements) when you warm up and stretch the muscles gradually, you’ll certainly run faster if you run slowly for several minutes before the race, if you are carrying or lifting weights make sure that the spine, the back muscles, joints, tendons, legs and arms are prepared. It’s better to do some preventative movements, and massage those parts that will have to work harder. Conversely, you notice you feel less fatigue if you do not interrupt an intense effort all at once. For example, after climbing the stairs, don’t throw yourself down on an armchair on the 13th floor. Although it may seem harder, you will see that it will be much more pleasant and balanced to stand, keep your legs moving to prevent them from going numb, continue to breathe heavily and move around the room, even at a slow walk. If you sit only once your breath has calmed down and your muscles are no longer numb, you will find that within minutes (or the next day) you will feel better and less tired. Even a mental performance may be better if well prepared, although the mind, pleasure and desire have much faster and stronger dynamics, as they are fuelled by the heart and its muscles! Of course, the subjects we brought up today call for a series of insights, which I will provide with pleasure in the days ahead :) [Translated from Italian by Hayley Egan]
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Die Muskulatur und die Gelenke, der Blutkreislauf, die Mechanismen zur Herstellung von Energie arbeiten viel besser, wenn man sie nach und nach weckt, bevor sie maximal gefordert werden. Ihr werdet eine bessere Gelenkfreiheit haben (also ausgreifendere Bewegungen machen können), wenn ihr die Muskeln allmählich aufwärmt und dehnt; ihr werdet sicherlich schneller laufen können, wenn ihr zuvor für einige Minuten langsam gelaufen seid; wenn es darum geht, etwas Schweres zu tragen oder zu heben, versichert euch, ob die Wirbelsäule, die Rückenmuskulatur, die Gelenke, die Sehnen, die Beine und die Arme dazu bereit sind: Besser ist es, einige vorbereitende Bewegungen zu machen und die Glieder zu massieren, die später schwerer arbeiten sollen.
Dementsprechend werdet ihr merken, dass eniger erschöpfung zurückbleibt, wenn ihr eine starke Anstrengung nicht auf einen Schlag unterbrecht: Nachdem ihr zum Beispiel die Treppen hochgerannt seid, lasst euch nicht gleich in den Sessel fallen, sobald ihr im dreizehnten Stock angekommen seid: Auch, wenn es euch anstrengender erscheinen mag, werdet ihr sehen, dass es sehr viel angenehmer – und körpergerechter ist – ein wenig auf den Beinen zu bleiben, um sie nicht steif werden zu lassen, weiter genüsslich zu atmen und ein wenig im Raum umherzugehen, und sei es auch nur ganz langsam.
Setzt euch erst dann, wenn euer Atem sich beruhigt hat und die Muskeln nicht mehr gefühllos sind: Ihr werdet merken, dass ihr euch in den folgenden Minuten (oder am folgenden Tag) besser und weniger müde fühlen werdet.
Auch eine mentale Performance kann sich als besser erweisen, wenn sie gut vorbereitet wurde, auch wenn der Geist, die Freude und das Verlangen viel, viel schnellere Dynamiken besitzen – und sehr viel mehr Kraft – als Herz und Muskeln!
Natürlich laden die Gedankengänge, die ich heute gerade einmal angedeutet habe, zu einer Reihe von Vertiefungen ein, um die ich mich in den kommenden Tagen kümmern werde :)
ins Deutsche übersetzt von Elisabeth Becker Bild mit freundlicher Genehmigung von cronyinfotech.com